Geschichtlicher Abriss

Ab Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts setzte sich in der Kardiologie langsam die Einsicht durch, dass Bewegung eine hervorragende Therapie für Herzpatienten ist.
1978 gründeten die BSG St. Ingbert unter Dr. Flöthner und der TV Völklingen unter Prof. Dr. Hennersdorf die ersten saarländischen Herzgruppen.

Am 23.01.1979 folgte auf Anregung des Sportärzteverbandes und des SBS die Gründung der Arbeitsgemeinschaft (ArGe) für Kardiologische Prävention und Rehabilitation im Saarland, dem Vorläufer unserer heutigen Herzgruppen Saar e.V.Den historisch ersten Vorstand bildeten:Prof. Dr. Ludwig Bette, Uni Homburg
Dr. Reiner Flöthner, St. Ingbert
Dr. Joachim Buder, LVA
Hans Schneider, SBS und
Werner Cartus, STB und TV Völklingen

Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft (ArGe):- Stellung bzw. Beschaffung der Notfallgeräte
– Finanzierung der Gruppen
– Zuschüsse Krankenkassen und Rentenversicherung
– Koordinierung der Träger / Verbände
– Vermittlung Ärzte und Übungsleiter
– Aus- und Fortbildung und viele andere Aufgaben.

Wichtige Aktivitäten der ArGe/HGS

  • 5 – Jahrfeier 1984 Saarlandhalle ( Dr. Flöthner, Prof. Dr. Kindermann)
  • 1. Patientenseminar 1985
  • 1. Ausbildungslehrgang – 1987 ( für ÜL, Dr. Flöthner, Dr. Krüger, M. Schwarz ); bis dahin erfolgte die Ausbildung auswärts in Höhenried / Bayern und Rheinland-Pfalz,
  • Eintritt in die DGPR 1987
  • 1. ArGe- Zeitung 1987 (Herztöne),
  • 10- Jahrfeier 06 / 1989 Bliestalkliniken Blieskastel,
  • Umbenennung in Herzgruppen Saar ( HGS ) 10 / 1991 Mitgliederversammlung in Völklingen,
  • Gruppenleitertreffen ab 1992 regelmäßig jedes Jahr,
  • 5.Süddeutsche Tagung 06 / 1994 „ Hotel La Residence “ Saarbrücken,
  • Ausbildung von Präventionsteams 1994 nach DGPR- Schema,
  • Kooperationsvertrag STB (in loser Verbindung ist auch der BRS dabei) 1997,
  • Qualitätsüberwachung der Herzgruppen 2004 nach den Richtlinien BAR / DGPR / HGS im 3- Jahresrhythmus mit Anerkennung,
  • 30 – Jahr- Feier2009 Bliestal- Kliniken, Blieskastel,
  • Kooperationsvertrag mit BRS und STB 2010: klare Kompetenzstrukturen zwischen den beteiligten Verbänden.

Darüber hinaus unterstützen die HGS ihre angeschlossenen Herzgruppen ständig bei allen Fragen bezüglich der Kostenträger, der Verbände, der erforderlichen Ausstattung bei der Durchführung der Übungsstunden und bieten Hilfestellung bei Beschaffung desselben an. Dreimal jährlich werden die Herzgruppen mittels der HGS- Infos über wichtige Änderungen im Bundes- und Landesverband informiert.

Weitere Aktivitäten

  • spielerische Inhalte der Übungsstunden
  • medizinische Informationen
  • Reanimationspraxis
  • Ernährungsberatung
  • Entspannungsübungen
  • Erfahrungsaustausch
  • Geselligkeit und soziale Stützung der Patienten.
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