Herzgruppenaktivitäten nach Corona (1)

2020-11-05
Wegen des drastischen Anstiegs der Infektionszahlen im November 2020 sind neue Lockdown-Regelungen zunächst nur für November 2020 erlassen worden. Dadurch wird der Sport allgemein mit Ausnahmen z.B. beim Fussball nicht mehr erlaubt. Es ergehen neue Empfehlungen zu gegebener Zeit.

Leider wird für die Herzgruppen weiterhin kein tragfähiges Konzept zur Wiederaufnahme der Aktivitäten angeboten. Obwohl an vielen gesellschaftlichen Orten die so genannten Lockerungen bereits greifen, und manche ihre Sinnhaftigkeit hinsichtlich Abstand und Maskenpflicht eher vermissen lassen, gibt es für die Herzgruppen auch auf den Seiten der DGPR keine solchen allgemein gültigen Konzepte.

Als ein ärztlicher Leiter der Ersten Stunde (AHG Ludweiler 1978) möchte ich vorschlagen, nun doch ein solches Reaktivierungskonzept zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Als Ansprechpartner könnte man den Leiter des sportwissenschaftlichen Instituts der Uni Saarbrücken, Professor Tim Meyer und den Virologen der Uniklinik Homburg, Herrn Professor Rissland gewinnen. Ersterer hat bereits im Bereich Fussball gültige Konzepte entwickelt und umgesetzt. Letzterer ist ausgewiesener Virologe und seine Expertise könnte in diese Entscheidungen einfließen.

Oberstes Prinzip muss sein, die Aktivitäten mit kalkulierbarem Risiko-Mindestmaß auszugestalten, da es sich bei den Herzgruppen in der Regel um Sportgruppen mit Risikopersonen handelt:
Alter >60, Übergewicht, kardiale und andere Vorerkrankungen.

Herzgruppen und Corona (2)

Corona und Sport