SARS-CoV2 Basis-Information

Informationen des RKI zum SARS-CoV2-Virus („Coronavirus“)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine umfassende wissenschaftlich begründete Zusammenstellung des aktuellen Wissensstandes veröffentlicht. Wir fassen hier die wesentlichen Inhalte zusammen:    

  1. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen (5 Mikrometer)- oder Aerosol-(<5 Mikrometer)- Verbreitung. Erstere sinken im Nahbereich schnell zu Boden, während letztere sich länger im Raum aufhalten können. Dabei sind die Verhaltensweisen des Einzelnen wichtig:beim Sprechen und mehr noch beim Singen und Schreien steigt die Größe der Aerosole, beim Huste und Niesen die Zahl der ausgestoßenen Tröpfchen. Daher ist für die Tröpfchenübertragung die Abstandswahrung sehr wichtig. Die Atemschutzmaske hilft bei beiden Absonderungsformen, doch trägt in geschlossenen Räumen auch eine ausreichende Lüftung zur Aerosolverminderung entscheidend bei.
  2. Infektiosität: Symptomatische Patienten sind in der Regel hochinfektiös, während die Frage, ob asymptomatische Patienten etwa in den ersten Tagen nach Infektion bereits Überträger sind, noch nicht endgültig geklärt ist. Hier könnte ein doppelt negativer PCR-Test Abhilfe schaffen.
    Ebenfalls ungeklärt ist die Frage, ob Kinder im schulfähigen Alter in ähnlicher Weise infektiös sind wie Erwachsene. Mehre Studien weisen das nach, jedoch gibt es auch Studien, die das Gegenteil nachweisen wollen. Die Infektionsdauer 
  3. Verläufe: die Hauptsymptomatik besteht in Husten, Fieber, Schnupfen und Geruchs-Geschmackstörungen, die oft blande verlaufen. Die berüchtigte Covid-19-Pneumonie mit schwerem Verlauf auch des Herzkreislaufsystems ist mit 3% eher selten. Wie lange eine Antikörperbildung zu einer Immunität führt, ist derzeit nicht sicher belegt.
    Da die Dauer der Infektiosität bis zu 20 Tage nach Infektion betragen kann, sollte eine Belastungs-Karenz bis zu 4 Wochen nach Erkrankung angestrebt werden.
  4. Impfung: Bisher liegen keine belastbaren Studienergebnisse vor, die als abgeschlossene Phase-III-Ergebnisse gelten können. Der russischen Studie fehlen alle Merkmale internationaler Prüfungskriterien, sodass diese derzeit nicht zuverlässig referiert werden kann. Die bisherigen Ergebnisse der Phasen I/II zeigen, dass die Impfstoffe sicher sind und zu einer Immunantwort fast im gesamten Immunsystem führen.

(in Arbeit…)